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RückblickAWISTA BEtriebshof

Besichtigung

Gemeinsam besichtigten wir den AWISTA Betriebshof!

Wie wir mit unserem Müll umgehen, entscheidet mit darüber, wie lebenswert unsere Stadt und unsere Umwelt morgen sein werden. Müllentsorgung ist weit mehr als das Wegwerfen von Abfällen – sie betrifft Ressourcenverbrauch, Klimaschutz, Stadtsauberkeit, Gesundheit und soziale Verantwortung.

Mit unserer Aktion rückten wir dieses oft unterschätzte Thema in den Mittelpunkt. Gemeinsam warfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Müllentsorgung und besuchten den AWISTA Betriebshof. Dort erfuhren wir, was mit unserem Abfall passiert, welche Herausforderungen die moderne Abfallwirtschaft meistern muss und wie jede*r Einzelne zu einer nachhaltigeren Lösung beitragen kann.

Umwelticons

Ein Blick hinter die Kulissen der Müllentsorgung in Düsseldorf

Am 18. Februar hatten wir die Gelegenheit, den Betriebshof der AWISTA in Düsseldorf-Flingern zu besichtigen. Mit 20 interessierten Teilnehmenden durften wir hinter die Kulissen der Düsseldorfer Müllentsorgung blicken – und dabei wurde schnell klar: Was wir im Alltag oft als selbstverständlich wahrnehmen, ist das Ergebnis komplexer Prozesse und harter Arbeit.

Besonders eindrücklich waren die Einblicke in die teils körperlich sehr anstrengende Arbeit der Mitarbeitenden. Frühmorgendliche Einsätze, schwere Tonnen, unterschiedlichste Witterungsbedingungen – die tägliche Arbeit erfordert Einsatz, Organisation und Verantwortungsbewusstsein. Diese Leistung verdient Anerkennung, denn sie trägt maßgeblich zur Lebensqualität in unserer Stadt bei.

Im Austausch vor Ort haben wir erfahren, wie vielfältig die Aufgabenbereiche der AWISTA sind. Neben der klassischen Abfall- und Wertstoffentsorgung übernimmt das Unternehmen zahlreiche weitere Aufgaben für die Stadtgesellschaft. Dazu gehört unter anderem der Winterdienst – insbesondere das Salzstreuen, das in den vergangenen Monaten aufgrund der Witterung besonders häufig zum Einsatz kam.

Ein weiterer Schwerpunkt unseres Besuchs war die Frage, was eigentlich mit unserem Müll passiert, nachdem wir ihn entsorgt haben. Welche Wege durchlaufen die verschiedenen Abfallarten? Welche Stoffe können recycelt werden? Und wo entstehen Herausforderungen?

Trotz guter Vorbereitung entwickelte sich schnell ein lebendiger Austausch mit vielen konkreten Fragen zur Mülltrennung im eigenen Haushalt. Dabei wurde deutlich: Auch wer sich bereits informiert fühlt, ist im Alltag manchmal unsicher. Welche Verpackung gehört in welche Tonne? Was zählt als Restmüll? Und worauf sollte man besonders achten?

Wir erhielten praktische Tipps, wie jede*r von uns dazu beitragen kann, Müll korrekt zu trennen und Ressourcen besser zu schonen (z.B. Abfall-ABC der AWISTA). Gleichzeitig zeigte sich am Ende der Veranstaltung: Mülltrennung bleibt ein Thema, das uns alle betrifft – und bei dem kontinuierliche Information wichtig ist.

Unser Besuch hat einmal mehr verdeutlicht, wie eng individuelles Verhalten und städtische Strukturen miteinander verbunden sind. Eine saubere Stadt entsteht nicht allein durch kommunale Arbeit – sie ist das Ergebnis gemeinsamer Verantwortung.

Wir sind dankbar für die offenen Einblicke, die spannenden Gespräche und die Möglichkeit, die Arbeit der AWISTA aus nächster Nähe kennenzulernen. Solche Begegnungen schaffen Verständnis – und motivieren dazu, im eigenen Alltag bewusster zu handeln.

Gruppenfoto: Oliver Langel

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